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Damwild

Das Damwild gilt allgemein als eine in Europa eingebürgerte Wildart, die eingeführt wurde, um den Artenreichtum an Wild zu vermehren. Es konnte jedoch, in nicht geklärter Weise, keineswegs so große Verbreitung finden, wie etwa das Rotwild.

Das Damwild zeigt als fast einige Wildart besondere Farbvariationen: es gibt rotfarbene Tiere mit weißen Tupfen, sowie schwarzes und weißes Damwild.

Der Hirsch entwickelt sich vom Spießer zum Löffler und später, im Alter von ca. 5 bis 6 Jahren zum Schaufler. Das Geweih wird alljährlich im Februar und im März abgeworfen und im Laufe von 3 bis 4 Monaten bildet sich ein neues, stärkeres geweih nach, das mit dem Bast, einer haarigen Haut, überzogen ist und im August abgefegt wird.

Damwild Wildpark Aurach
Damwild Wildpark Aurach
Damwild Wildpark Aurach
Damwild Wildpark Aurach
Damwild Wildpark Aurach
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Die Brunftzeit des Damwildes fällt in den November und Dezember. Zum Unterschied vom Rotwild sei noch erwähnt, dass der Damhirsch in seinem Kampf um die Rangordnung im weiblichen Rudel nicht röhrt, sondern blökt. Die Brunftkämpfe zweier Hirsche können oft tödlich enden. Die Damtiere setzten nach einer Tragezeit von siebeneinhalb Monaten im Juni ein Kalb (selten zwei).

Das Damwild liebt die Gesellschaft und das Rudel ist daher meist vielköpfig. Es ist von Natur aus scheu, äußerst vorsichtig und sehr unruhig, den Weden ständig in Bewegung. Charakteristisch sind die hopsenden Fluchtbewegungen, wobei es sich mit allen vier Läufen fast gleichzeitig vom Boden abstößt und sich wieder auffängt.