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Der Luchs

Der Luchs war einst über ganz Europa verbreitet und wurde als Raubwild und wegen seines Felles verfolgt und fast ausgerottet. Nach dem Bären und dem Wolf ist diese Katze das größte Raubtier, das in Europa heimisch ist.

Das Fell ist von hell- bis graubrauner Farbe mit dunklen Flecken oder Streifen. Charakteristisch sind die langen Haarpinsel am Endenansatz der Ohren und der stummelförmige Schwanz mit schwarzer Spitze.

Untersuchungen haben gezeigt, dass Luchse das Rascheln einer Maus noch aus einer Entfernung von 50 Metern wahrnehmen und ein vorbeiziehendes Reh noch 500 Meter entfernt hören.

Luchs Wildpark Aurach
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Die mandelförmig geschnittenen und nach vorne orientierten Augen sind goldgelb, gelbbraun oder ockerbraun. Sie sind das wichtigste Sinnesorgan des Luchses und etwa sechsmal so lichtempfindlich wie die Augen des Menschen, was dem Luchs eine Jagd während der Dämmerung und der Nacht erlaubt.Der Geruchssinn spielt bei der Jagd nur eine untergeordnete Rolle.

Der Luchs lebt als Einzelgänger, der vor allem in der Dämmerung und nachts jagt. In der Regel ruhen Luchse während des Tages in ihren Verstecken. Während der Jagd legen sie durchschnittlich 10 Kilometer zurück.

Die Ranzzeit verläuft von Mitte März bis Mitte April und nach einer Tragzeit von 70-75 Tagen kommen meist 2-4 Welpen zur Welt.

Quelle: Wikipedia