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Steinwild

Das prächtige Steinwild wurde schon frühzeitig fast gänzlich ausgerottet, durch sorgfältigen Schutz aber in letzter Minute vor dem Aussterben bewahrt. Sein Lebensraum sind die hochgelegenen Felsregionen, wo es sich auch an steilsten Hängen mit äußerster Geschicklichkeit bewegt.

Wie beim Muffelwild so liegt das Hauptwachstum des Gehörns auch beim Steinbock innerhalb der ersten 6 Jahre. Der Steinbock stößt sein Gehörn nicht ab, sondern schiebt es ständig nach. Das säbelförmig gebogene Gehörn mit den starken vorderseitigen Hornwülsten kann mit zunehmenden Alter eine Länge von über einen Meter erreichen. Das Gehörn der Steingeoß ist bedeutend schwächer und erreicht eine Höhe von ca. 20 bis 30cm.

Steinwild Wildpark Aurach
Steinwild Wildpark Aurach
Steinwild Wildpark Aurach
Steinwild Steinbock Wildpark Aurach
Steinwild Steinbock Wildpark Aurach
Steinwild Steinbock Wildpark Aurach
Steinwild Steinbock Wildpark Aurach
Steinwild Steinbock Wildpark Aurach

Das ganze Jahr hinduch duellieren sich die Steinböcke in Kampfspielen und das Zusammenprallen der Gehörne hört man schon aus weiter Entfernung. Harte Brunftkämpfe jedoch gibt es sehr selten. Die Brunftzeit ist im Dezember bis Jänner. Im Mai oder Juni setzt die Geiß meistens ein oder 2 Kitze zur Welt, die ca. 6 Monate gesäugt werden.

Die Lautäußerungen des Steinwildes ähneln denen der Hausziege. Neben dem Meckern hört man vom Steinbock aber auch Pfiffe, um eine drohende Gefahr abzuwenden, so wie man es auch vom Gamsbock kennt.